Zverev kritisiert Pläne zur Austragung der US Open

Zverev kritisiert Pläne zur Austragung der US Open


«Es ist ein bisschen verrückt, jetzt die US Open <!––> zu spielen», sagte der Weltranglisten-Siebte aus Hamburg bei einem Present-Turnier in Südfrankreich. «Ich würde es lieber haben, wenn die US Open nicht stattfinden würden und wir in Europa anfangen.»

Es sei angesichts der Corona-Pandemie «nicht die richtige Zeit, jetzt nach Amerika zu fliegen», sagte der 23-Jährige. Er fügte aber auch hinzu: «Wenn die US Open stattfinden, was sollen wir Spieler machen? Gerade wenn alle spielen, es geht ja auch um Ranglistenpunkte.» Über eine Absage für das Grand-Slam-Turnier, das am 31. August in New York beginnen soll, habe er «momentan noch nicht nachgedacht», sagte er.

Wenn sich alle Spieler an die Hygienevorgaben hielten und sich «wie in der NBA in der bubble» bewegten, «könnte es schon funktionieren», sagte Zverev <!––>. Er verwies aber auch auf die teilweise noch geltenden Reisebeschränkungen und die Vielzahl an Spielern, die aus der ganzen Welt nach New York fliegen müssten. Zudem forderte er eine Modifizierung der vorgesehenen Regelungen, wonach beispielsweise nur eine Begleitperson professional Profi mit auf die Anlage darf.

Für Deutschlands Nummer 1 conflict das Match gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime am Samstagabend der erste Auftritt seit der Adria-Tour. Dort conflict er Ende Juni wegen seines Verhaltens in der Corona-Krise in die Kritik geraten. Fragen dazu und zu seiner Absage für das Einladungsturnier in Berlin beantwortete Zverev nicht.

Zuletzt hatte der amerikanische Tennisverband USTA seine Pläne bekräftigt, die US Open ohne Zuschauer auszutragen. Zuvor soll in Flushing Meadows das von Cincinnati nach New York verlegte Frauen- und Männerturnier ausgetragen werden. Wegen der nach wie vor hohen Covid-19-Zahlen in den USA haben allerdings viele Profis Vorbehalte.

© dpa-infocom, dpa:200802-99-11045/2


 



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