US-Bundesstaat New York verbietet Polizei Würgegriffe

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US-Bundesstaat New York verbietet Polizei Würgegriffe


Ihnen wird nun mehr auf die Finger geschaut: Beamte des New York

Ihnen wird nun mehr auf die Finger geschaut: Beamte des New York Police Departments am 4. Juni im Einsatz gegen Protestierende

New York. Nach wochenlangen Protesten gegen Polizeibrutalität hat der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, am Freitag ein Gesetzespaket mit Reformen unterzeichnet. Es untersagt Polizisten unter anderem Würgegriffe und sieht maximale Haftstrafen von bis zu 15 Jahren für Beamte vor, die durch einen Würgegriff Menschen verletzen oder töten. Außerdem sollen künftig die Akten zu Fehlverhalten und Disziplinarverfahren von Polizisten leichter einsehbar sein. In den Vereinigten Staaten sterben jährlich rund 1.000 Menschen bei Polizeieinsätzen. Laut einer Analyse der Bowling Inexperienced State College in Ohio kam es zwischen 2005 und 2018 nur in 97 Fällen zur Festnahme eines Polizisten wegen Mord oder Totschlag und nur in 35 Fällen zu einer Verurteilung. Seit Jahren gibt es in den USA auch deshalb Diskussionen über Polizeigewalt, weil sie überproportional häufig Schwarze trifft. In zahlreichen Städten der USA, darunter auch im Bundesstaat und der Metropole New York, hatten in den vergangenen Tagen Hunderttausende Menschen weitestgehend friedlich für ein Ende des Rassismus und für Gerechtigkeit für den bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben gekommenen Afroamerikaner George Floyd demonstriert. (dpa/jW)



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