Das Neuste zur Coronakrise – US-Bundesstaaten treten bei den Lockerungen auf die Bremse

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Das Neuste zur Coronakrise - US-Bundesstaaten treten bei den Lockerungen auf die Bremse


  • 8:11

    US-Bundesstaaten machen Lockerungen rückgängig

    Angesichts eines raschen Anstiegs von Corona-Neuinfektionen treten mehrere US-Bundesstaaten bei den Lockerungen der Corona-Auflagen auf die Bremse. So müssen etwa in Arizona Bars, Fitnesszentren und Kinos wieder schliessen. Der Gouverneur des südwestlichen US-Bundesstaates, Douglas Ducey, erklärte am Montag (Ortszeit), auch Veranstaltungen mit über 50 Teilnehmern seien nun wieder verboten – und das nur eine Woche nach einem grossen Auftritt von US-Präsident Donald Trump in Arizona. Duceys Anordnung gilt zunächst bis Ende Juli.

    In Kalifornien hatte Gouverneur Gavin Newsom am Sonntag in Teilen des US-Bundesstaats eine erneute Schliessung von Bars angeordnet. Der Erlass gilt in sieben Bezirken, darunter auch in der Millionenmetropole Los Angeles. Kalifornien hatte sehr früh als Vorsichtsmassnahme Corona-Beschränkungen erlassen, diese zuletzt aber langsam gelockert.

    Am kommenden Feiertagswochenende bleiben in Südkalifornien im Bezirk Los Angeles die Strände geschlossen. Auch Fahrradwege, Parkplätze und Piers sind von Freitag bis Montag nicht zugänglich, teilte der Bezirk am Montagabend mit. Ebenso wurde das traditionelle Feuerwerk zum Nationalfeiertag (4. Juli) abgesagt. Nach zweimonatiger Schliessung waren die Strände in Los Angeles Mitte Mai wieder für sportliche Aktivitäten wie Schwimmen oder Joggen geöffnet worden.

    Auch in Teilen von Florida sollten die Strände geschlossen bleiben. In der Stadt Jacksonville, wo die US-Republikaner im August ihren Parteitag abhalten wollen, sollen nun in öffentlichen Gebäuden, in denen Abstandsvorgaben nicht eingehalten werden können, Masken getragen werden. Trumps Republikaner hatten ihren Parteitag wegen zu strenger Corona-Auflagen in North Carolina zum Teil nach Florida verlegt.

    Der Bundesstaat Nevada verschob die nächste Stufe seiner Lockerungen am Montag bis Ende Juli. Der Bundesstaat New Jersey verschob die für Donnerstag geplante Erlaubnis für Eating places, Gäste wieder in geschlossenen Räumen bewirten zu dürfen. In Texas wurde zuletzt eine Schliessung von Bars angeordnet. Auch andere Bundesstaaten kündigten an, Lockerungen bei den Corona-Auflagen wieder rückgängig zu machen.

    Autokolonne vor einem Corona-Test-Center in Los Angeles.

    Legende:
    Im Bezirk Los Angeles County mit rund zehn Millionen Einwohnern wurden am Montag knapp 3000 neue Coronavirus-Infektionen verzeichnet – die höchste Zahl an einem einzelnen Tag seit Beginn der Pandemie. Seit März wurden in dem Bezirk mehr als 100’000 Fälle bekannt.

    Keystone

  • 7:08

    Anstieg der Neuinfektionen in Australien so hoch wie seit zwei Monaten nicht

    Australien verzeichnet den grössten Anstieg neuer Fälle seit etwa zwei Monaten. Der Bundesstaat Victoria gibt 75 neue Infektionen in den vergangenen 24 Stunden bekannt. Zwar fehlen noch Zahlen aus mehreren anderen Landesteilen. Der Anstieg ist jedoch schon jetzt der grösste in Australien seit dem 11. April. Victoria erwägt nun die Wiedereinführung von
    Beschränkungen wie ein Abstandsgebot, sagen Gesundheitsbehörden. Massnahmen waren ab Mai gelockert worden.

  • 3:49

    Arizona macht Lockerungen rückgängig

    Bars, Fitnesszentren und Kinos im US-Bundesstaat Arizona müssen wieder schliessen. Angesichts einer rasanten Zunahme von Covid-19-Neuerkrankungen sind Lockerungen der Massnahmen rückgängig gemacht worden. Gouverneur Douglas Doucey erklärte am Montag, auch Veranstaltungen mit über 50 Teilnehmern seien nun wieder verboten – und das nur eine Woche nach einem grossen Auftritt von US-Präsident Donald Trump in Arizona. Die Anordnung des Gouverneurs gilt zunächst bis Ende Juli.

    In dem Bundesstaat mit intestine sieben Millionen Einwohnern gibt es bislang rund 75’000 bestätigte Coronavirus-Infektionen. Zuletzt warfare die Zahl der Neuinfektionen schnell angestiegen – genauso wie in den südlichen Bundesstaaten Kalifornien, Texas und Florida.

  • 1:54

    «Alarmierende Anstieg» in Los Angeles

    Der Bezirk Los Angeles meldet einen «alarmierenden Anstieg» neuer Corona-Fälle, positiver Check-Ergebnisse und Einlieferungen ins Krankenhaus. Dies teilte die für öffentliche Gesundheit zuständige Direktorin Barbara Ferrer mit. Am Montag seien 2903 neue Infektionen – ein Rekord – und 22 Todesfälle verzeichnet worden. Ferrer fordert deshalb sofortige Massnahmen, um die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

  • 0:14

    Erneuter Lockdown in Leicester

    Die britische Regierung hat die Kontaktbeschränkungen in der Stadt Leicester erneut verschärft. Das teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock mit. Geschäfte in der mittelenglischen Stadt sollten von Dienstag an wieder schliessen, kündigte Hancock an. Auch Schulen werden im Laufe der Woche wieder geschlossen.

    Die Regierung in London hatte die seit Ende März in England geltenden Beschränkungen in den vergangenen Wochen teilweise wieder aufgehoben. Seit Mitte Juni sind beispielsweise Läden wieder offen. Vom 4. Juli an sollen auch Eating places, Resorts, Museen, Kirchen und Büchereien wieder Besucher empfangen dürfen.

    Das gelte aber nicht für Leicester, sagte Hancock. Die Neuinfektionen in der Stadt mit etwa 350’000 Einwohnern machten nach Angaben von Hancock in der vergangenen Woche zehn Prozent aller Fälle in England aus.

  • 23:17

    Cirque du Soleil entlässt quick 3500 Mitarbeiter

    Das kanadische Stay-Unterhaltungs-Unternehmen Cirque du Soleil beantragt Insolvenzschutz und entlässt vorerst rund 3480 Mitarbeiter. Der Schritt sei eine Folge der «immensen Störungen und aufgezwungenen Einstellungen von Reveals» in der Folge der Corona-Pandemie, teilte das Unternehmen in Montréal mit.

    Der Leisure-Konzern will nun seine Schulden mit Hilfe der kanadischen Regierung und von bisherigen Beteiligungsgesellschaften umschichten und sieht vor, die Mehrheit der gekündigten Mitarbeiter wieder einzustellen, sobald es das wirtschaftliche Umfeld erlaubt. Weltweit hatte Cirque du Soleil im Zuge der Pandemie den Betrieb von mehreren Dutzend Reveals einstellen müssen.

  • 22:48

    SwissCovid-App ist laut Mitentwickler auf Kurs

    Nur jeder zehnte Schweizer nutzt die am Donnerstag lancierte SwissCovid-App. Trotzdem ist Mathias Wellig, Mitentwickler der SwissCovid-App, mit dem Gesamtstart zufrieden. Die Nachfrage ziehe kontinuierlich an, was positiv sei. Bis alle Interessierten die App installiert haben, brauche es eine gewisse Zeit.

    Beim BAG zeigt man sich ebenfalls zufrieden mit der Lancierung der App. «Wir beobachten, dass sowohl die Downloads als auch die Anzahl aktiver Apps zunehmen – das ist erfreulich. Dies ist ein grosser Vertrauensbeweis der Bevölkerung in den dezentralen Ansatz des Programs», sagt Marco Stücheli vom BAG auf Anfrage von SRF Information.

  • 21:43

    Neue freiwillige App für den Kino-Besuch

    Neuer Bestandteil des Pandemie-Schutzkonzeptes für Kinos ist die kostenlose freiwillige App «Conscious Verify-In». Damit soll eine anonyme Nachverfolgung möglich sein, für den Fall, dass Kinobesuchende mit einer positiv getesteten Individual im Saal gesessen haben oder selbst infiziert wurden.

    «Conscious Verify-In» kann ab sofort auf dem Smartphone installiert werden. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Am Eingang des Kinosaals oder auf der Kinoleinwand muss ein QR-Code eingescannt werden, um einzuchecken. Abschliessend werden die Sitzreihe und die Sitzplatznummer eingetippt.

    ProCinema, der Dachverband der Schweizer Kinos und Filmverleiher verspricht, dass die entsprechenden Daten anonym erfasst und nur in der Logdatei des Smartphones gespeichert werden. Persönliche Daten würden nicht übermittelt, heisst es. Nach zwei Wochen würden die Daten «automatisch und vollständig» gelöscht.

    Kinosaal

    Legende:
    Die Kinobetreiber müssen gemäss Schutzkonzept ein Contract Tracing ihrer Besucher sicherstellen. Die App «Conscious Verify-In» soll dabei helfen.

    Keystone

  • 20:48

    Genfer Autosalon fällt auch 2021 aus

    Der Genfer Autosalon fällt auch 2021 dem Coronavirus zum Opfer. Das haben das Komitee und der Stiftungsrat der Automesse beschlossen.

    Eine Umfrage habe ergeben, dass eine Mehrheit der Aussteller «wahrscheinlich» an einer Neuauflage der Messe 2021 nicht teilnehmen werde und einen Autosalon 2022 bevorzuge. «Der Automobilsektor befindet sich in einer schwierigen Part und die Aussteller brauchen Zeit, um sich von den Folgen der Pandemie zu erholen», hiess es weiter. «Darüber hinaus ist nicht sicher, ob die gesundheitliche Scenario die Organisation einer Veranstaltung mit mehr als 600’000 Besuchern und 10’000 Journalisten im kommenden Frühjahr erlaubt.»

    Der Genfer Autosalon gilt als grösste öffentliche Veranstaltung in der Schweiz und warfare bereits in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden.

  • 20:30

    EU- und EFTA-Staaten öffnen Grenzen

    Die EU- und die EFTA-Staaten öffnen wieder ihre Grenzen gegenüber dem Relaxation der Welt. Genauer: Für Menschen aus 14 Drittstaaten tun sie das. Und begleitet von viel «Wenn» und «Aber». Das Resultat von mehrtägigen Verhandlungen, die jetzt offenbar kurz vor dem Abschluss stehen. Die Einigung betrifft auch die Schweiz. Das könnte für heftige Reaktionen sorgen: Für Reisende aus den USA etwa oder Russland – bleibt Europa dicht.

  • 20:08

    Broadway-Reveals in New York bis Ende Jahr gestrichen

    Die Corona-Massnahmen in den USA sind weitreichend: So sind zum Beispiel alle Broadway-Reveals in New York bis Ende Jahr gestrichen. Das berichtet SRF USA-Korrespondent Thomas von Grünigen.

  • 19:23

    EU-Einreisebeschränkungen für die meisten Ausländer sollen bleiben

    Die EU-Länder wollen die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen für Menschen aus den USA und zahlreichen anderen Drittstaaten vorerst aufrechterhalten. Lediglich Menschen aus 14 Ländern sollen vom 1. Juli an wieder regular in einreisen dürfen. Das berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa).

    Konkret sind das Algerien, Australien, Georgien, Japan, Kanada, Marokko, Montenegro, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay. China soll nur dann berücksichtigt werden, wenn es im Gegenzug auch Einreisebeschränkungen für Europäer aufhebt. Nicht mit dabei sind neben den USA auch andere grosse Länder wie Indien, Brasilien, Russland und Südafrika.

    Entscheidend für die Lockerung der Einreisebeschränkungen ist nach der Beschlussvorlage künftig vor allem die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen im Zeitraum der vergangenen 14 Tage. Zudem sollen unter anderem der Development im gleichen Zeitraum sowie der Umgang des jeweiligen Staates mit der Pandemie eine Rolle spielen.

  • 18:42

    Ende der Medienkonferenz

    Damit sind wir am Ende der Medienkonferenz. Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit.

  • 18:40

    Berset: «Bin überrascht, dass es so schnell gegangen ist»

    Rund um die jüngsten Falle und Entwicklungen gesteht Berest ein, er sei schon etwas überrascht, dass es so rasch gegangen sei – obschon man das nie als complete unrealistisch betrachtet habe.

  • 18:40

    «Die Kantone stellen sich der Herausforderung aktiv»

    Auf die Aussage eines Journalisten, dass die Kantone sich vor der Verantwortung scheuen, antwortet GDK-Präsident Engelberger: «Wir sind daran interessiert, koordiniert vorzugehen. Wir gehen nicht unentschlossen vor. Die Kantone stellen sich der Herausforderung aktiv.» Man solle sich die Testkapazitäten und die Contact Tracing-Massnahmen anschauen, welche durchaus an ein Konzept gegliedert sind.

  • 18:37

    Die Kantone können reagieren

    «Sollten die Kantone zum Schluss kommen, dass zu viele Leute sich an einem Ort befinden, oder Lokale zu lange geöffnet haben und das nur Probleme mit sich bringt, dann können die Kantone reagieren», sagt Berset. Es sei Sinn und Zweck des Epidemie-Gesetzes in der besonderen Lage, dass die Kantone sich adaptieren können, wo es Sinn mache.

  • 18:34

    Berset: «Man kann es nur wissen, wenn man es testet»

    Die Wiedereröffnung der Golf equipment birgt ein hohes Risiko. Auf die Frage, ob es nicht absehbar gewesen sei, was jetzt passiere, meint Berset: «Man kann es nur wissen, wenn man es testet». Man habe festgelegt, dass es in Golf equipment eine Beschränkung der Anzahl Teilnehmer sowie Hear gibt. Man habe aber auch in der Annahme gearbeitet, dass die Hear stimmen. Dass diese teilweise nicht korrekt sind, sei schon ein Umsetzungsproblem.

  • 18:27

    Gibt es eine Maskenpflicht?

    GDK-Präsident Lukas Engelberger meint auf die Frage eines Journalisten, ob es eine Maskenpflicht geben werde: «Mit der Zeit wird man sehen, ob es eine nationale Koordination braucht.»

    Alain Berset meint: «Wir hatten ein organisatorisches Treffen, keinen Krisengipfel. Betreffend der Masken wird es weitere Diskussionen geben. Aber die Kantone haben bereits heute die Möglichkeit, eine Pflicht einzuführen. Vielleicht wird es in Zukunft eine schweizweite Regelung geben.»

  • 18:26

    Berset: «Vor allem die Qualität der Hear muss funktionieren»

    Ob es eine ID-Pflicht in den Golf equipment und Bars geben soll, will Berset nicht beurteilen. Er sagt aber, vor allem die Hear müssten funktionieren – und wenn dies helfen sollte, die Qualität der Hear zu erhöhen, dann wäre das matchentscheidend. «Keine Distanz, keine Maske und dann auch noch keine Liste – dann haben wir ein Drawback!», so Berset.

  • 18:24

    Strengeres Eingreifen der Polizei

    Bisher habe man in den Kantonen auf die Kooperationsbereitschaft der Clubbetreiber gebaut. Die Kantone müssten sich darauf verlassen können, dass das Contact Tracing funktioniere, so Engelberger. Wenn das nicht funktioniert, dann müssten strengere Massnahmen ergriffen werden. Zum Beispiel durch strengeres Eingreifen der Polizei.



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