Corona aktuell: USA melden 47.000 Neuinfektionen – WELT

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Corona aktuell: USA melden 47.000 Neuinfektionen - WELT


Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 498 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 194.259 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Dienstagmorgen meldete (Datenstand 30.6., Zero Uhr).

Im Kreis Gütersloh ist die wichtige Zahl der Neuinfektionen professional 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage erneut deutlich zurückgegangen. Nach den am Dienstag veröffentlichten Zahlen des RKI beträgt die sogenannte Sieben Tage-Inzidenz nunmehr 86,0.

Damit ist der Wert erstmals seit den hohen Zahlen durch den massiven Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück nicht mehr dreistellig. Er liegt aber noch weiter deutlich über dem Grenzwert von 50, der bundesweit in der Diskussion um zusätzliche Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eine Rolle spielt.

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Die Sieben Tage-Inzidenz lag am Dienstag vergangener Woche im Kreis Gütersloh bei 270,2. Nach 164,2 Neuinfektionen professional 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage am Samstag, 132,9 am Sonntag und 112,6 am Montag setzt sich der Abwärtstrend anhaltend fort.

8973 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland – das bedeutet ein Plus von 12 im Vergleich zum Vortag. Etwa 179.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind etwa 1000 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 29.6., 0.00 Uhr, bei 0,74 (Vortag: 0,71). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

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Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen sank dieser Wert mit Datenstand 29.6., 0.00 Uhr, auf 0,63 (Vortag: 0,71). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor eight bis 16 Tagen.

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Die Zahl der weltweit registrierten Coronavirus-Infektionen lag am Dienstagabend laut Johns-Hopkins-Universität bei knapp 10,four Millionen. Mehr als 508.350 Menschen starben bereits an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Die Zahl der täglichen gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf einen neuen Rekordwert geklettert. Binnen 24 Stunden seien weltweit 189.000 neue Fälle registriert worden, teilte die WHO am Sonntagabend mit.

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In Indien ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden um über 18.500 gestiegen. Die Gesamtzahl liegt bei 565.000 Infektionen, wie Daten des Gesundheitsministeriums zeigen. Mehr Fälle gibt es nur in den USA, Brasilien und Russland. Trotz der von Premierminister Narendra Modi angeordneten Lockerung der Einschränkungen haben einige Städte mit signifikanten Ausbrüchen die Sperren verlängert.

Corona in Brasilien

Am schwersten betroffen bleiben die USA vor Brasilien, dem bevölkerungsreichsten und flächenmäßig größten Land Lateinamerikas. Dort wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den vergangenen 24 Stunden 33.846 neue Infektionen und 1280 weitere Todesfälle verzeichnet. Insgesamt gebe es damit 1,four Millionen bekannte Fälle und 59.594 Todesfälle.

Corona in den USA

In den USA ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Innerhalb eines Tages gab es Reuters-Daten zufolge mehr als 47.000 neue Infektionen. Insgesamt liegt die Zahl der Fälle bei rund 2,67 Millionen.

Kalifornien, Texas und Arizona haben sich zu neuen Epizentren entwickelt. Es sei eindeutig, dass es momentan keine wirkliche Kontrolle gebe, sagt US-Seuchenexperte Anthony Fauci vor einem Senatsausschuss. Er befürchtet, dass die tägliche Zahl an Neuinfektionen bis zu 100.000 betragen könnte, sollte nicht gegengesteuert werden.

In 14 Bundesstaaten haben sich die Coronavirus-Infektionen im Juni mehr als verdoppelt, wie aus Reuters-Berechnungen hervorgeht. Dazu gehörten das bevölkerungsreiche Kalifornien sowie Florida und Texas. Landesweit hätten die Infektionen um mindestens 46 Prozent zugelegt, von einigen Bundesstaaten stehen die Daten für den letzten Tag des Monats noch aus. In nur vier Bundesstaaten lag der Anstieg unter zehn Prozent – Massachusetts, Connecticut, New Jersey und New York. New York battle einst das Epizentrum der Pandemie in den USA. Der Staat verhängte einen strengen Lockdown und Abstandsregeln, um gegen das Virus vorzugehen.

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Australien verzeichnet den größten Anstieg neuer Fälle seit etwa zwei Monaten. Der Bundesstaat Victoria gibt 75 neue Infektionen in den vergangenen 24 Stunden bekannt. Zwar fehlen zunächst Zahlen aus mehreren anderen Landesteilen.

Der Anstieg ist jedoch schon jetzt der größte in Australien seit dem 11. April. Victoria erwägt nun die Wiedereinführung von Beschränkungen wie ein Abstandsgebot, sagen Gesundheitsbehörden. Die Maßnahmen waren ab Mai gelockert worden.

Großbritannien ist das am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land in Europa. Dort starben 43.815 Menschen, nachdem sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 314.159 Menschen waren nachweislich infiziert.

In den zuvor stark betroffenen Regionen in Südwesteuropa hat sich das Infektionsgeschehen deutlich verlangsamt. Spanien meldete zuletzt 249.271 Infektionen und 28.355 Tote, Italien 240.578 Infektionen und 34.767 Tote und Frankreich 202.063 Infektionen und 29.846 Verstorbene.

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In Russland haben sich quick 650.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Binnen 24 Stunden sei die Zahl der Infektionen um 6693 auf 647.849 gestiegen, teilt das Krisenzentrum mit. Am Vortag waren es 6719 Neuinfektionen. 154 weitere Menschen seien in Zusammenhang mit dem Virus gestorben, die Gesamtzahl steigt damit auf 9320. Am Vortag wurden 93 weitere Todesfälle gemeldet. Russland hat nach den USA und Brasilien die höchste Infektionszahl weltweit, verzeichnet aber im Verhältnis deutlich weniger Todesfälle.

Alle aktuellen und weltweiten Entwicklungen zum Coronavirus können Sie in unserem Reside-Ticker verfolgen.

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